Die bigMESSAGE-Manuskripte vom 13. bis 22. Januar 2026

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: Mutter Teresa: Verändern – fängt bei Dir an!

Dienstag, 13. Januar 2026, 20:45 Uhr

Was wünschst Du Dir: was sollte sich ändern im neuen Jahr - bei Dir zuhause in der Familie zum Beispiel oder in der Partnerschaft? Und wie gehste das an? Oder was sollte sich ändern bei Dir auf der Arbeit, im Betrieb, im Team – und wie gehste das an? Oder was sollte sich bei Dir im Verein ändern – und wie am besten? Oder bei Dir im Dorf, bei Dir in der Schule, an der Uni – und wie gehste das an? Mutter Teresa soll mal von einer Journalistin gefragt worden sein: "Was meinen Sie, Mutter Teresa, was sich in der Kirche ändern sollte?" Und Mutter Teresa soll darauf lapidar geantwortet haben: "Sie und ich!" Will sagen: Wenn sich was ändern soll, wenn Du was verändern willst – fang' bei Dir an! Denn dann fängt's an: dann verändert sich schon mal was. Und sei's zunächst nur mal, dass Du nicht länger nur das Mantra runterbetest: ändert sich eh' nix, kannste nix machen. Und dass Du selber anfängst zu glauben: doch, da geht was. Auch Jesus rät sehr klar, sich erst mal um den Balken im eigenen Auge zu kümmern – statt um den Splitter im Auge Deines Gegenübers. Bei Dir zuhause, mit den Kindern, in Deiner Paarbeziehung, auf der Arbeit, in der Schule, in Deinem Verein, in der Politik – was immer sich wo ändern soll und anders werden soll, damit's bestenfalls besser wird: Fang' damit - bei Dir an!


Thema: Wer bringt Zeit und Zukunft? Gott?

Donnerstag, 15. Januar 2026, 20:45 Uhr

Willkommen am Tag 15 im neuen Jahr mit seinen immer noch über 8300 Stunden, die vor Dir liegen. Und in denen es manchmal eine gute Idee sein wird, keine Zeit zu verlieren. Denn das könnte Dich oder andere einiges kosten, schlimmstenfalls das Leben. In denen manches aber manchmal auch einfach Zeit brauchen wird: um zu wachsen, sich zu entwickeln, um zu reifen. Manche Wunden werden die vielen tausend Stunden, wenn's gut läuft, heilen; manch' andere Wunde nicht. Manchmal wirste wünschen, die Zeit würde stehen bleiben, weil's gerade so schön ist und angenehm. Tut sie aber nicht, die Zeit, sondern sie verfliegt sogar gerade dann am schnellsten, wenn's am schönsten ist. Aufhalten kannste die Zeit nicht. Und folgenlos bleibt sie auch nicht. Im Gegenteil: Zeit hinterlässt Spuren. Älter werden und alt - funktioniert genau so. Weshalb manche die Zeit hier und da gerne zurückdrehen würden – wenn's ginge. Mal wirste viel Zeit haben, mal nur wenig oder sogar fast keine. Wobei – Zeit haben? Haben geht sowieso nicht, oder? Denn die Zeit läuft immer weiter – wohin eigentlich? Stunden, Minuten, Sekunden zerrinnen wie Sand zwischen den Fingern. Niemand hat Macht über die Zeit oder besitzt sie. Sie kommt Dir zu – die Zukunft bringt sie. Doch – wer bringt die Zukunft? Das Universum? Gott? Was glaubst Du?


Thema: Soviel 2026 noch übrig – teil' die geschenkte Zeit!

Dienstag, 20. Januar 2026, 20:45 Uhr

Mensch – ist das nicht schön? Noch immer sind über 340 Tage übrig von diesem Jahr 2026! Über 340 Tage, die dieses Jahr Dir schenkt! Schenkt – ja. Denn niemand ist Herrin oder Herr der eigenen Zeit; niemand kann sich Zeit einfach nehmen und horten; niemand kann sich seine Zeit garantieren: am nächsten Morgen wieder aufzuwachen, den nächsten Tag zu erleben, die nächste Stunde, nicht mal die nächste Minute oder Sekunde. "Plötzlich und unerwartet” heißt es dann, jemanden trifft der Schlag, ein Unfall, das kann alles ganz schnell gehen. Klar, dass für die biblischen Autoren Gott der Herr der Zeit ist. Gott weist den Menschen "gezählte Tage und eine bestimmte Zeit zu”, heißt es entsprechend bei Jesus Sirach (17,2). Ein schönes Geschenk, die Zeit, Deine Zeit. Freu' Dich drüber – und teil' sie mit anderen! Ob Du mit Deinen Kindern was spielst oder ihnen vorliest, ob Du mal wieder Deine alte Tante besuchst oder die kranke Nachbarin, ob Du für jemanden einen Einkauf übernimmst oder was Anderes erledigst, ob Du mit Deiner Liebsten oder Deinem Liebsten eine ganz besondere Stunde verbringst: bei einer Tasse Kaffee, lecker Essen, was auch immer. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - heißt übersetzt auch: schenk' Deine Zeit weiter - und teil' sie mit anderen!


Thema: Jedem Ebenbild Gottes – mit allergrößtem Respekt!

Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:45 Uhr

Kennst Du eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten? Ja - genau: Du! Du und die andern; über acht Milliarden Menschen auf der Erde. Ob im Hunsrück, an der Côte d'Azur, in Honolulu, Kairo, Kambodscha oder Australien. Jeder Mensch – ein kleines großes Wunderwerk. Mit einem Herz, das schlägt sechzig bis achtzig Mal im Schnitt pro Minute in Ruhe. Wer gibt Deinem Herzen eigentlich den Befehl dazu? Mit einem zuverlässigen Atem, einatmen, ausatmen, wie von selbst, wie von Zauberhand. Oder hast Du das Programm dafür geschrieben? Wenn Du die Blutbahnen in Deinem Körper aneinander fädelst – kommen etwa 100.000 Kilometer dabei raus! Als Frau mit sechzig Kilo besteht Dein Körper aus rund – halt' dich fest: 28 Billionen Zellen! Als Mann mit siebzig Kilo – aus 36 Billionen! Das sind die Zahlen mit zwölf Nullen hintendran. Ja - eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten: bist Du. Die Bibel setzt noch eins drauf. Und adelt jeden Menschen gleich am Anfang als Ebenbild Gottes. Mit sehr praktischen Konsequenzen: Dir ist mit allergrößtem Respekt zu begegnen und allen anderen genauso als Ebenbildern Gottes. Ob von der Mosel, aus Syrien, Grönland oder Panama! Forder' das ruhig ein für Dich selbst von den andern – und verhalte Dich selbst zu den andern genauso!