Die Feels like heaven-Manuskripte vom 11. bis 17. Januar 2026

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: Weihnachtslektion: Ihr müsst nicht die Größten sein!

Sonntag, 11. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Wie geht's Euch? Gefühlt - is' Weihnachten ewig her, oder? Die Christbäume längst weg, die Krippen wieder eingepackt, tschüss, Weihnachten, das war's - aus und vorbei. Dabei ist das doch erst der Anfang! Einer ganz großen Geschichte. So groß, dass die größte aller Weltreligionen draus wird. Dabei stehen die Chancen des Kindes von Bethlehem denkbar schlecht. Zur Welt gekommen irgendwo in der Provinz in einem Stall, ein paar arme Hirten kommen zu Besuch, später dann, immerhin, vornehme Herren aus dem Osten. Müssen aber auf einem Umweg zurück nach Hause. Denn König Herodes will dem Christkind an den Kragen. Du hast keine Chance, nutze sie – wär' nicht übertrieben als Motto über dem jungen Leben des Jesus von Nazareth. Also schon hier, gleich am Anfang, wird Gott deutlich: Meine Kategorien sind so anders und nicht von dieser Welt. Was klein, macht Gott groß, was machtlos mächtig, die am Rand stellt Gott ins Zentrum. Fortsetzung folgt. In Eurem Alltag, wenn Ihr wollt. Denn Ihr müsst nicht um jeden Preis die Größten sein. Um was zu gelten und zu bewegen. Gerade das - nicht!


Thema: Auch am Tag zwölf - noch alles drin 2026!

Montag, 12. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Was meint Ihr? Auch am Tag zwölf - ist noch alles drin im neuen Jahr, oder? Beruflich, privat. Neuen Job suchen? Auf'm alten noch mal richtig Gas geben? Schule wechseln? Kinder kriegen? Vieles ganz anders machen als im vergangenen Jahr? Manches genauso? Dem Chef endlich mal die Meinung sagen? In Urlaub, wo die Sonne scheint? Oder lieber dahin, wo's ein bisschen kühler ist? Sich selbstständig machen? Auf jeden Fall viel Geld verdienen? Sich mit der "Ex" endlich aussöhnen? Mal wieder in die Kirche gehen oder austreten? Sich in 'ner Partei engagieren oder lieber nicht? Erstkommunion und Konfirmation der Kinder durchziehen? Mehr Sport, dafür weniger Fernsehen? Mehr Zeit für die Kinder? Alles eine Frage der Akzente, der Schwerpunkte, was Euch vor allem wichtig ist. "Was ein Mensch sät, das wird er auch ernten" (Gal 6,7), heißt es dazu lapidar in der Bibel, und dass es darauf ankommt, sich an den Maßstäben Gottes zu orientieren. Noch ist alles drin im neuen Jahr. Entscheidet mit, was dabei hinten 'rauskommt. Worauf kommt's Euch - vor allem an in 2026?


Thema: Soviel 2026 noch übrig – teilt Eure geschenkte Zeit!

Dienstag, 13. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Mensch – ist das nicht schön? Noch immer sind über 350 Tage übrig von diesem Jahr 2026! Über 350 Tage, die dieses Jahr Euch schenkt! Schenkt, ja! Denn niemand ist Herrin oder Herr der eigenen Zeit; niemand kann sich Zeit einfach nehmen und horten: nicht mal die nächste Minute oder Sekunde. "Plötzlich und unerwartet" heißt es dann. Klar, dass für die biblischen Autoren Gott der Herr der Zeit ist. Gott weist den Menschen "gezählte Tage und eine bestimmte Zeit zu", heißt es entsprechend bei Jesus Sirach (17,2). Ein schönes Geschenk, die Zeit, Eure Zeit. Freut Euch drüber – und teilt sie mit anderen! Ob Ihr mit Euren Kindern was spielt oder ihnen vorlest, ob Ihr mal wieder Eure alte Tante besucht oder die kranke Nachbarin, ob Ihr für jemanden einen Einkauf übernehmt oder was Anderes erledigt, ob Ihr mit Eurer Liebsten oder Eurem Liebsten eine ganz besondere Stunde verbringt: bei einer Tasse Kaffee, lecker Essen, was auch immer. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - heißt übersetzt auch: schenkt Eure Zeit weiter - und teilt sie mit anderen!


Thema: Wer bringt Zeit und Zukunft? Gott?

Mittwoch, 14. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Willkommen am Tag 14 im neuen Jahr mit seinen immer noch über 8400 Stunden, die vor Euch liegen. Und in denen es manchmal eine gute Idee sein wird, keine Zeit zu verlieren. Denn das könnte Euch oder andere einiges kosten, schlimmstenfalls das Leben. In denen manches aber manchmal auch einfach Zeit brauchen wird: um zu wachsen, sich zu entwickeln, um zu reifen. Manche Wunden werden die vielen tausend Stunden, wenn's gut läuft, heilen; manch' andere Wunde nicht. Manchmal werdet Ihr Euch wünschen, die Zeit würde stehen bleiben. Tut sie aber nicht, sondern sie verfliegt dann sogar besonders schnell. Aufhalten könnt Ihr die Zeit nicht. Zeit hinterlässt Spuren. Älter werden und alt - funktioniert genau so. Mal werdet Ihr viel Zeit haben, mal nur wenig oder sogar fast keine. Wobei – Zeit haben? Haben geht sowieso nicht, oder? Denn die Zeit läuft immer weiter – wohin eigentlich? Stunden, Minuten, Sekunden zerrinnen wie Sand zwischen den Fingern. Niemand hat Macht über die Zeit oder besitzt sie. Sie kommt Euch zu – die Zukunft bringt sie. Doch – wer bringt die Zukunft? Das Universum? Gott? Was glaubt Ihr?


Thema: Mutter Teresa: Verändern – fängt bei Ihnen an!

Donnerstag, 15. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Was wünscht Ihr Euch: was sollte sich ändern im neuen Jahr - bei Euch zuhause in der Familie zum Beispiel oder in der Partnerschaft? Und wie geht Ihr das an? Oder was sollte sich ändern bei Euch auf der Arbeit, im Betrieb, im Verein, im Dorf – und wie geht Ihr das an? Mutter Teresa soll mal von einer Journalistin gefragt worden sein: "Was meinen Sie, Mutter Teresa, was sich in der Kirche ändern sollte?" Und Mutter Teresa soll darauf lapidar geantwortet haben: "Sie und ich!" Will sagen: Wenn sich was ändern soll – fangt bei Euch an! Denn dann - verändert sich schon mal was. Und sei's zunächst mal nur, dass Ihr nicht länger nur das Mantra runterbetet: da geht nix. Sondern anfangt zu glauben: doch, da geht was. Auch Jesus rät sehr klar, sich erst mal um den Balken im eigenen Auge zu kümmern – statt um den Splitter im Auge des Gegenübers. Bei Euch zuhause, in Eurer Paarbeziehung, auf der Arbeit, in Eurem Verein, in der Politik – was immer sich wo ändern soll und anders werden soll, damit's bestenfalls besser wird: Fangt damit - bei Euch an!


Thema: Jedem Ebenbild Gottes – mit allergrößtem Respekt!

Freitag, 16. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Kennt Ihr eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten? Ja - genau: Ihr! Ihr und die andern; über acht Milliarden Menschen auf der Erde. Jeder Mensch – ein kleines großes Wunderwerk. Mit einem Herz, das schlägt sechzig bis achtzig Mal im Schnitt pro Minute in Ruhe. Mit einem zuverlässigen Einatmen, Ausatmen - wie von selbst, wie von Zauberhand. Wenn Ihr die Blutbahnen in Eurem Körper aneinander fädelt – kommen etwa 100.000 Kilometer dabei raus! Als Frau mit sechzig Kilo besteht Euer Körper aus rund 28 Billionen Zellen! Als Mann mit siebzig Kilo – aus 36 Billionen! Das sind die Zahlen mit zwölf Nullen hintendran. Ja - eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten: seid Ihr. Die Bibel setzt noch eins drauf. Und adelt jeden Menschen gleich am Anfang als Ebenbild Gottes. Mit sehr praktischen Konsequenzen: Euch ist mit allergrößtem Respekt zu begegnen und allen anderen genauso als Ebenbildern Gottes. Ob von der Mosel, aus Syrien, Grönland oder Panama! Fordert das ruhig ein für Euch selbst von den andern – und verhaltet Euch selbst zu den andern genauso!


Thema: Lookalike-Challenge – be yourself, Gottes Ebenbild!

Samstag, 17. Januar 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr

Habt Ihr schon mal mitgemacht bei einem Lookalike-Wettbewerb? Bei dem's darum geht, jemand anderem möglichst täuschend ähnlich zu sehen? Einem Star wie Beyoncé zum Beispiel oder Michael Jackson? Und wem würdet Ihr gerne mal täuschend ähnlich sehen? In wessen Haut würdet Ihr gerne mal stecken? Euch gerne mal fühlen wie – Brad Pitt zum Beispiel, Miley Cyrus oder wie der Papst? Und warum - was reizt Euch daran? Ruhm, Reichtum, Glamour? Dabei könnte doch die allerschönste Challenge sein, wenn auch manchmal etwas anstrengend, ja, zugegeben: dass Ihr Euch vor allem selbst ähnlich seht. Dass Ihr vor allem diejenigen seid, die Ihr sein könnt – und die nur Ihr sein könnt. Weil's Euch nur ein Mal auf diesem Planeten gibt und im ganzen Universum. Ein einziges Mal. In einer jüdischen Geschichte heißt es sinngemäß: Am Ende wird Euch niemand fragen, ob Ihr Taylor Swift gewesen seid oder Chris Hemsworth, sondern ob Ihr das Ebenbild Gottes gewesen seid, das Ihr sein sollt: als Luisa, Lukas, Marie oder Felix. Wie wär's – wenn Ihr vor allem das tun und das lassen würdet, was Euch selber ähnlich sieht?