Die Feels like heaven-Manuskripte vom 22. bis 28. März 2026
Autor: Uwe Burkert, Speyer
Thema: Ja – ist denn schon (wieder) Ostern?
Sonntag, 22. März 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Huch – ist denn schon wieder Ostern? Ist doch noch zwei Wochen hin, oder - bis Ostersonntag? Einerseits. Andererseits - auch an allen 50 oder 51 übrigen Sonntagen im Jahr feiern die Christen weltweit: Ostern. Ihr Gründungsfest. Ohne dass es kein Christentum gäbe und keine Menschen, die an Christus glauben. An Jesus, den Zimmermannssohn aus Nazareth; der drei Jahre öffentlich auftritt und Wunder wirkt; der einen engen Freundeskreis um sich schart; und der schließlich mit seinen teils radikalen, zurück an die Wurzeln Ideen von Gott und Nächstenliebe dem religiösen Establishment querkommt; und der deshalb schließlich schrecklich am Kreuz endet. Damit könnte dann auch schon alles zu Ende sein. Würden nicht Frauen am ersten Tag der Woche, nach jüdischer Zeitrechnung am Sonntag, zurück vom Grab Jesu aufgeregt erzählen: er lebt, Gott hat ihn auferweckt. Später erscheint Jesus auch seinen Jüngern. Schließlich fasst der Glaube an die Auferstehung Jesu nach und nach Fuß. Das feiern Christinnen und Christen weltweit Sonntag für Sonntag. Und Ihr? Feiert mit! Glüht heute schon mal vor: Oster-Vorglühen!
Thema: Angebot Fastenzeit: Innerliche Inventur!
Montag, 23. März 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Könnt Ihr eigentlich auch jetzt noch einsteigen - in die Fastenzeit? Knapp zwei Wochen vor Ostern? Ihr könnt - immer noch - einsteigen: heute, morgen, übermorgen – wann immer Ihr wollt! Denn viel wichtiger als das Wann ist ja das Warum und Wozu? Wozu verzichten auf was, was Euch besonders schwerfällt: Süßes, Fernsehen, Alkohol oder neue Klamotten? Das soll ja alles nur Mittel zum Zweck sein. Sich dem zuzuwenden und das mal wieder in den Blick zu nehmen, was wirklich zählt in Eurem Leben. Was Euch wichtig ist, was war, wo's hingehen soll, Eure Pläne, Wünsche, Ideen vom Glück - mit denen zusammen, die Euch am Herzen liegen. Spielt Gott dabei eine Rolle? Welche? Wenn Ihr merkt, ohne Süßkram fehlt Euch echt was und wenn Ihr Euch nicht regelmäßig neue Klamotten kauft, fühlt Ihr Euch nur als halber Mensch - dann, ja dann isses genau Zeit für eine innere, innerliche Inventur. Die Fastenzeit bietet sich dafür an. Hauptsache aber, Ihr reserviert Euch überhaupt ab und zu solche Zeiten, in denen Ihr in Euch geht!
Thema: Optimieren? Poliert Euer göttliches Selbst!
Dienstag, 24. März 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Was fällt Euch ein beim Stichwort "Fastenzeit"? Ein spirituelles Selbst-Optimierungs-Programm? Um Himmels willen – nicht noch ein Selbst-Optimierungs-Programm, bitte! Denn Euer Selbst – braucht Ihr gar nicht optimieren! Jedenfalls – wenn's nach dem ersten Kapitel der Bibel geht. Denn das Buch Genesis gleich zu Anfang nennt Euch Ebenbilder Gottes, Ikonen – in denen sich etwas von Gott zeigt und spiegelt, dem ewigen Lebens-Ursprung von allem, was ist. Im Zweiten Testament werdet Ihr Kinder Gottes genannt, Töchter und Söhne – Ihr gehört zur göttlichen Familie! Was wollt Ihr mehr? Das seid Ihr - das ist Euer Selbst. Das Ihr wie alle Kostbarkeiten allerdings auch pflegen solltet. Pflegen müsst. Denn auch das teuerste Tafelsilber wird matt, wenn Ihr es nicht poliert regelmäßig. Drum achtet in Eurem Lebensstil und bei allem, was Ihr tut, darauf: dass Eure Gottebenbildlichkeit, dass Eure Verwandtschaft mit Gott sich dabei zeigt, deutlich wird, ausdrückt und glänzt! Nicht um Euer Selbst zu optimieren. Sondern um es zu zeigen, zu präsentieren, auszupacken, zu entwickeln. Und nutzt gern dafür auch die Fastenzeit: dass wer mit Euch Kontakt hat – in Kontakt kommt mit Gott!
Thema: Verkündigung des Gottmenschen: Was glaubt Ihr?
Mittwoch, 25. März 2026, ca. 6:26 Uhr + 15:26 Uhr
Wisst Ihr, was heute genau in neun Monaten ist? Genau, Weihnachten. Und deshalb steht heute im kirchlichen Kalender: Ver¬kündigung des Herrn. Dass der Engel Maria die Botschaft bringt: Du wirst ein Kind empfangen, gib ihm den Namen Jesus. Er wird groß sein und Sohn Gottes genannt werden. Die junge Frau aus Nazareth haut's fast um. Aber neun Monate später isses soweit. Denn dieses Kind wird zwar geheimnisvoll angekündigt vom Engel und geheimnisvoll wird dann auch die Geburt Jesu selber ge¬schildert: Engel erscheinen den Hirten, ganze Heerscharen vom Himmel, verkünden: Euch ist der Retter geboren, der Heiland, der Herr; dann kommen die Weisen aus dem Morgenland, bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe; alles, um zu demonstrieren: der kommt vom Himmel. Aber genauso handfest betonen Bibel und Kirche auch: Er ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Und braucht drum neun Monate - wie jeder x-beliebige andere Erdenbürger auch, um im Mutterleib heranzuwachsen. Für die einen absoluter Schmu: Wie kann jemand glauben, dass das der Sohn Gottes sein soll? Für andere ein absolutes Highlight: Wie einer von uns, Gott ist so nah. Und - für Euch? Was glaubt Ihr?
